Nussmus: Informatives zu Inhaltsstoffen und Verwendung – Teil 1

Nussmus

Nussmus füllt inzwischen viele Supermarkt- und Drogerieregale. Ob Haselnüsse, Mandeln oder Cashewkerne: Viele „Nüsse“ werden zu Mus verarbeitet. Kein günstiger Spaß, denn für ein 250-Gramm-Glas müssen Verbraucher teilweise über sechs Euro bezahlen. Ich habe einige Informationen für euch rund um Inhaltsstoffe und Verwendung arrangiert.

Was gilt überhaupt als Nussmus?

Was gern in die Gruppe der Nüsse gepackt wird, gehört eigentlich gar nicht dazu: Botanisch sind zum Beispiel weder Mandeln, Erdnüsse noch Cashews echte Nüsse – Haselnüsse hingegen schon. Während Erdnüsse eigentlich Bohnen sind, handelt es sich bei Mandeln um die Samen des Mandelbaums und bei Cashews um die Samen des Cashewbaums – beide werden als Kerne gehandelt.

Als „Nussmus“ sind im Handel aber diverse Produkte im Angebot. Die gute Nachricht: Es enthält in der Regel 100 Prozent vom jeweiligen Ausgangsprodukt. Zur Verarbeitung werden zum Beispiel Haselnüsse zunächst geröstet, damit sich ihr Aroma optimal entfaltet. Anschließend werden sie gemahlen und bis zu einer cremigen Konsistenz gerührt. In alternativen Produkten wie „Nusscremes“ ist oft zusätzlich Zucker enthalten.

Verwendung der nussigen Mus-Sorten

Ob Nussmus, Cashewmus oder Mandelmus: Der Brei aus den beliebten Nüssen beziehungsweise Kernen ist vielfältig verwendbar und insbesondere seit der zunehmenden Nachfrage nach vegetarischen sowie veganen Rezeptideen populär. Das Mus lässt sich sehr gut beim Backen und Kochen verwenden, aber auch beim Frühstück. Einige typische Einsatzmöglichkeiten:

  • als Brotaufstrich
  • im Müsli
  • zum Binden von Saucen
  • zum Verfeinern von Salatdressings und Dips
  • in Obstshakes und Smoothies

Und was steckt drin?

Reichlich Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe und Vitamine. Darunter Eisen, Magnesium, Kalium, Calcium, Zink, Vitamin B6, Vitamin E, Vitamin B1 sowie B2. Aber auch Ballaststoffe. Nussmus sättigt und versorgt unseren Körper mit wichtigen Nährstoffen für Herz, Hirn und Nerven.

Weitere Informationen zum Thema folgen demnächst im zweiten Teil zur Reihe über Nussmus.

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