Krebstiere: Informatives zu Langusten und Krabben

Langusten

Nachdem ich euch Informatives über Garnelen und Hummer sowie allgemeine Tipps zum Grillen von Meeresfrüchten zusammengefasst habe, geht’s heute mit Langusten und Krabben weiter. Viel Spaß beim Lesen!

Gourmet Grillgut Langusten

Langusten haben zwar keine Scheren wie der Hummer, sind aber dennoch eindrucksvoll auf dem Grillteller. Ihre Färbung und Größe machen die Zehnfußkrebse zu etwas Besonderem. Die Tiere können 45 Zentimeter lang werden. Zum Grillen sind Langustenschwänze ideal. Nach dem Halbieren lässt sich der Darm relativ einfach mit einem spitzen Messer entnehmen. Das Fleisch wird aus der Schale gelöst, um es anschließend wieder hineinzulegen und zu grillen. Ein schnelles Rezept mit Grillbutter:

Ein Mix aus abgeriebener Zitronenschale (Bio-Zitrone), reichlich Butter und Knoblauch ergibt eine aromatische Grillbutter für Meeresfrüchte. Die Zutaten in einem kleinen Topf erhitzen. Die halbierten Langustenschwänze mit der Fleischseite nach unten rund drei Minuten auf direkter Hitze grillen. Dann in die indirekte Zone ziehen, umdrehen und bei geschlossenem Deckel weitere fünf Minuten brutzeln lassen. Vor dem Servieren mit Meersalz würzen und der Grillbutter beträufeln.

-> Tipp: Ein Blickfang sind Schmucklangusten.

Krabben und Krebse

Krabben sind für viele Seafood Fans feine Delikatessen, die vom Grill ausgezeichnet schmecken. Insbesondere in den Beinen und Scheren steckt feinstes Fleisch. Auch Echte Krabben zählen zu den Zehnfußkrebsen. Als Anregung zum Kauf einige Arten arrangiert:

  • Soft Shell Crabs: Sie werden auch Butterkrebse genannt und begeistern mit zartem Fleisch.
  • Stone Crabs: Die Scheren der Steinkrabben sind beeindruckend. Die Tiere fressen größtenteils Muscheln. Wer auf den Bahamas oder in Florida Urlaub macht, wird das Fleisch häufiger auf Speisekarten finden. Bei BBQPit könnt ihr nachlesen, wer Stone Crab Claws verkauft und wie sie zubereitet werden.
  • Taschenkrebse: Diese Krabben sind etwas für Feinschmecker und stammen aus der Nordsee oder dem Ostatlantik.
  • Königskrabbe: Sie werden auch Monsterkrabben genannt, was auf ihre immense Größe hindeutet. 180 Zentimeter Beinspannweite sind keine Seltenheit! Strenggenommen sind es keine Krabben, sondern krabbenähnliche Mittelkrebse. Die Beine werden als Delikatesse teuer verkauft. Mehr als 100 Euro pro Kilo sind denkbar.

Traut ihr euch in Monsterkrabben zu investieren, solltet ihr die Beine und Scheren im Kühlschrank über Nacht schonend auftauen. Dann der Länge nach einschneiden und an den Öffnungen mit einer selbst gemachten Marinade beträufeln. Ein Mix aus Knoblauch, Öl, Pfeffer und Zitronensaft eignet sich wunderbar. Von zwei Seiten kurz grillen und heiß genießen! Teile der King Crabs aus Wildfang werden gekocht und gefroren verkauft.

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