Krebstiere: Informatives zu Hummer und Garnelen

Krebstiere

Meeresfrüchte sind ein edles Grillgut. Sie bereichern jedes Menü und lassen sich vielfältig zubereiten. Damit ihr zwischen Gambas, Shrimps, Hummer und Co. nicht den Überblick verliert, gibt´s heute ein paar allgemeine Informationen über zwei beliebte Krebstiere.

Hummer – die edle Delikatesse

Hummer bringen puren Luxus auf den Grillrost. Es handelt sich um Zehnfußkrebse mit Scheren und stattlicher Größe. Im Vergleich zu Garnelen sind es Riesen. Ein ausgewachsener Hummer kann bis zu sechs Kilo wiegen und über 60 Zentimeter Länge erreichen. Beim Erhitzen kommt es zur typischen roten Farbe. Bei der Zubereitung gilt: Lebende Tiere sind tabu. Greift aus Tierschutzgründen zu Hummerschwänzen! Da ist sowieso das meiste Fleisch dran und das Essen fällt auch leichter.

Beim Grillen besteht die Schwierigkeit in der Grillzeit. Das Fleisch soll weder trocken werden noch darf es glasig sein. Glasiges Hummerfleisch ist noch nicht fertig. Meistergriller Thorsten von BBQPit grillt einen 600 Gramm schweren Hummerschwanz direkt zwischen 180 und 200 °C maximal 9 Minuten und empfiehlt eine Kerntemperatur von 56-58 °C. Das Ergebnis sieht spitzenmäßig aus!

Garnelen – kleine, aber feine Leckereien

Garnelen tragen viele Namen und genau das sorgt für Verwirrung. Es gibt mehrere tausend Arten und alle zählen zu den Langschwanzkrebsen. Folgende Liste enthält Bezeichnungen der Krebstiere, die alle zur Garnelen Gruppe zählen:

  • Krevetten, Crevette, Nordseekrabben (Nordseegarnelen)
  • Shrimps (Bezeichnung für kleine Geißelgarnelen)
  • Prawns (größere Geißelgarnelen)
  • Gambas, King Prawns, Tiger Prawns (Riesengarnelen)

Wer besonders geschmacksintensive und hochwertige Garnelen genießen will, muss Tiere aus dem Wildfang aus der Tiefsee kaufen. Je tiefer die Tiere leben und je kälter ihre Heimat, desto besser für den Geschmack. Deutlich preiswerter sind Garnelen aus dem Warm- sowie Süßwasser.

-> Tipp: Zum Grillen eignet sich die dunkle Schiffskielgarnele perfekt. Sie hat helle Streifen.

Bald geht´s in der Reihe über Krebstiere weiter mit Langusten.

Schreibe einen Kommentar