Kaufratgeber Gasgrills – 5 wesentliche Auswahlkriterien

Gasgrills

Für alle, die sich beim Grillen mehr Spontanität und Komfort wünschen, sind Gasgrills ideal. Statt mit Kohle, Briketts und Grillanzündern zu hantieren, lehnt ihr euch entspannt zurück und wartet auf perfektes Grillgut. Zumindest theoretisch. Beim Kauf eines gasbetriebenen Grills gibt es einiges zu beachten, um von einem leistungsstarken und langlebigen Modell zu profitieren.

Bedarfsgerechte Gasgrills ermitteln

Gasgrills erlauben sauberes Grillen ohne Asche, Rauch und Kohle. Ihr habt mehr Zeit für eure Gäste und müsst euch nur selten die Hände schmutzig machen. Worauf es beim Kauf ankommt, verrät diese Liste:

  1. Brenneranzahl: Wie viele Brenner dürfen es sein? Das ist wohl die wichtigste aller Fragen. Schließlich hat die Brenneranzahl direkten Einfluss auf die Grillfläche und Funktionalität eines Gasgrills. Hat das Grillgerät beispielsweise einen zusätzlichen Seitenbrenner, könnt ihr damit Saucen in einem Topf köcheln, während auf dem Grillrost die Steaks brutzeln. Auch ein Heckbrenner (Backburner) kann vorteilhaft sein, weil ihr damit eine Rotisserie verwenden und Spanferkel und Co. grillen könnt. Unabhängig von den Extra-Brennern sind mindestens zwei Hauptbrenner ratsam. Damit könnt ihr verschiedene Temperaturzonen einrichten. Wer mehr Platz und Flexibilität will, nimmt drei oder vier Brenner. Bei 4-Brenner-Gasgrills sollten zehn Kilowatt das Minimum an Leistung sein.
  2. Zündsystem: Es gibt unterschiedliche Zündsysteme. Manche funktionieren mit Knopfdruck andere mit drehbaren Bedienknöpfen. Oft ist eine sogenannte Crossover-Zündung integriert. Hier gibt es trotz mehrerer Brenner nur eine Zündung. Die Brenner befeuern sich hier gegenseitig.
  3. Temperatur: Gehört ihr zu den Steakliebhabern, wäre ein Grill mit bis zu 300 °C wunderbar. Ihr seid eher im Niedrigtemperaturbereich unterwegs? Viele Gerichte erfordern höchstens 130 Grad. Grundsätzlich solltet ihr bedenken, dass euch ein zu schwacher Grill beim Zubereiten einschränkt. Lieber etwas mehr Power, aber dafür Spaß am Grill. Elementar ist eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Das ist bei vielen günstigen Modellen leider eine Katastrophe.
  4. Maße: Gasgrills können ganz schön Platz in Anspruch nehmen. Verlasst euch keinesfalls auf das Augenmaß, sondern prüft die Abmessungen genau! Passt der Favorit tatsächlich auf Balkon oder Terrasse?
  5. Mobilität: Gasgrills mit Rollen / Rädern und Griff erleichtern das Transportieren.

Diese Liste ist längst nicht vollständig, macht aber auf zentrale Kriterien aufmerksam. Informiert euch gründlich und schaut euch Tests und Erfahrungsberichte von Grillfans an!

Raucharoma mit Gasgrill – das geht!

Wer beim Gasgrillen das charakteristische Raucharoma vermisst, muss deshalb keinen Holzkohlegrill kaufen. Mit Hilfe von Räucherchips und einer Räucherbox erzeugt ihr in der Garkammer eines Gasgrills tolle Aromen. Im Video von „Winter grillt“ zeigt euch ein Profi weitere Möglichkeiten zum Räuchern:

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